Kreative Lebensentfaltung
SybilleHofmann


Unternehmensberatung | Testmenü 1 | Test
 

                                      Die Geschichtenerzählerin 

 


Durch Meditationen, mediales Schreiben und Erkennen begann ich eigene Geschichten und Märchen zu schreiben. Die Geschichten erzählen in Form von Märchen meine Erlebnisse und Erfahrungen.





 

Der kleine David


Märchen von Sybille Hofmann vom 12.12. 2008











Der kleine David


In der Nähe eines kleines Dorfes, weit ab einer größeren Stadt, wohnte Clarisa, eine noch junge Frau in einen Holzhäuschen. Es lag versteckt an einem Waldrand neben einen Weiher. Sie hatte es vor einigen Jahren entdeckt, es gefiel ihr auf Anhieb und da es niemanden gehörte beschloss sie dort einzuziehen. Hier lebte sie nun zurückgezogen und wollte ihre schlechten Erinnerungen aus der Vergangenheit vergessen.

Es ist tiefster Winter, seit Tagen schneit es ununterbrochen und die langen Rauhnächte nahmen vom Land beschlag. Der eisige Wind fegte um das Häuschen und stimmte sein unheimliches Lied an: "Uuhiuhuuhu...-

uhihuuhuu..." Es war bereits Abends, Clarisa saß an ihrem Lieblingsplatz, am brennenden Kamin, der ihr eine wohlige Wärme gab. Ihre Gedanken verschmolzen sich mit dem lodernden Flammen. Stundenlang konnte sie so in das Feuer schauen und dem Knistern des Holzes lauschen.



 

Das Mondlicht erleuchtete schwach die Stube, die Nacht war schon weit fortgeschritten, Clarisa legte sich zur Ruhe und schlief zufrieden ein. Am nächsten Morgen wurde sie von der Sonne geweckt die ihr mitten ins Gesicht schien. Sie blinzelte der Sonne entgegen, stand auf, schlüpfte in ihre warmen Fellschuhe, zog sich an und kuschelte sich in ihre warme Wolljacke ein. Wie an jeden Morgen stellte sie sich ans Fenster und schaute hinaus. "Oh, wie schön, es hat aufgehört zu schneien!" sagte sie laut.

Die Wintersonne spiegelte sich auf dem zugefrorenen Weiher. Es glitzerte und funkelte, tausende Eiskristalle versprühen ihr Licht und wiegen im lustigen Morgentanz.




In solchen Augenblicken verspürt Clarisa ihre starke Verbundenheit mit der Natur. Am späten Nachmittag beschließt sie noch Reisig aus dem Wald zu holen.Sie schnallt sich Großvaters alte Holzsteige auf den Rücken und geht nach draußen.

Klirrende Kälte schlägt ihr entgegen. Kein Laut war zu vernehmen .Der Wald ist wie ausgestorben, nur ihre Schritte im harschen Schnee, waren die einzigen Geräusche, die an ihre Ohren drangen. Sie kennt den Weg, den sie schon oft gegangen war und ihr Blick schweift verträumt zu den Bäumen, die ihr so sehr vertraut sind. Manchen Bäumen hat sie Namen gegeben und begrüßt sie, indem sie im vorbe igehen ihren Stamm berührt.




Doch an diesem verschneiten Wintertag sieht der Wald ganz anders aus. Er hat sich verwandelt und schläft unter einer großen Schneedecke. Es ist mühsam den Tragekorb mit Reisig zu füllen, der aus den Sträuchern gebrochen werden muss, denn  auf dem verschneiten Boden ist nichts zu finden. Zu spät bemerkt Clarisa, dass die Dämmerung bereits eingesetzt hat und sie von ihrem Häuschen noch weit entfernt ist.Eilig macht sie sich auf den Heimweg. Die ersten Sterne blinken schon durch die Baumkronen, sie bleibt einen Moment stehen um neue Kraft zu schöpfen, denn das mühselige Stapfen durch den Schnee hat sie doch arg mitgenommen. -" Doch,was war das ?" - fragt sie sich erstaunt." Ungläubig schaut sie in den Sternenhimmel. Ein grelles weißes Licht leuchtet vom Himmel herab. Diese faszinierte Lichterscheinung nimmt ihr die Orientierung, sie kommt von ihrem eigentlichen Weg ab, fixiert weiterhin das seltsame Himmelslicht und stolpert gedankenlos durch den Wald, selbst Dornengestrüpp kann sie nicht aufhalten. Völlig erschöpft gelangt sie an eine Lichtung, die von diesem Licht beleuchtet ist.



Ihr Herz klopfte, soll das ein Zeichen sein? Angespannt lauscht sie in die Lichtung, denn sie vernimmt irgend welche Laute .Es klingt wie ein leises wimmern. Hörte sich so an, als ob ein Baby weint. Schnell geht sie den Geräuschen nach und traut ihren Augen nicht. Dort liegt ein kleines Kind, ein Junge mit lockigem Haar. Verwirrt dreht sich Clarisa um, denn sie kann es nicht glauben, dass dieses Kind ganz allein in dieser Einsamkeit liegt. - ein kleiner Junge, fast noch ein Baby, wo kommt es her, was macht er hier, hat ihn jemanden ausgesetzt? Der Kleine streckt ihr seine Ärmchen entgegen und schaut sie mit großen Augen an. Schnell öffnet sie ihren Fellmantel, drückt das Kind an ihre Brust, um es zu wärmen. Eine außergewöhnliche Verbundenheit empfindet Clarisa mit dem Kind .Mit bewegter Stimme sagt sie zu ihm:"Du mein Kleiner, siehst aus wie der leuchtende Stern, der mich zu dir geführt hat, es ist der Davidstern. Ich nenne dich nach ihm, du bist mein kleiner David. Eilig macht sie sich auf den nach Hauseweg ,denn jetzt weiß sie wieder wo sie ist. Sie  geht mit David zur Holzhütte, ein Käuzchen ruft ihr eine Botschaft zu: "Ein unsichtbares goldes Band verbindet euch. Es ist das Band der Liebe und des Ursprungs aller vergangenen Zeiten, glaub daran, dann wird es nicht zerreißen und euch ewig begleiten. Ohne Liebe kann die Welt nicht besteht
 
 

Muck, das Wurzelkind


Märchen von Sybille Hofmann vom 2. Dez. 2015














Es ist  Anfang November, die Tage werden immer kürzer und die Blätter liegen auf dem Boden. Der kleine

Muck, ein Wurzelkind liebt bunte Blätter. Wenn er sie  berührt rascheln sie und es ist wie Musik in seinen Ohren. Bald ist es wieder so weit, im Winter ziehen die kleinen Zwerge und Wurzelkinder in eine Höhle die tief in der Erde liegt. Sie nennen sich das kleine Volk und sie leben in kleinen Familienbunden zusammen.

 Muck ist ein aufgewecktes Wurzelkind das gerne spielt und manchmal viel Unfug treibt. Seine Mutter schüttelt oft den Kopf und sagt:" Muck, du solltest besser aufpassen und hören. Werde doch endlich mal vernünftig." Der Muck will aber nicht vernünftig sein er will Abenteuer erleben und etwas von der Welt sehen. Seine Eltern, Geschwister und Verwanden sind jetzt sehr beschäftigt, sie bereiten sich für den Winter vor und helfen noch bei den Wintervorbereitungen der Natur. Natürlich soll Muck auch helfen aber er spielt lieber mit den bunten Blättern und versteckt sich unter ihnen. Das kleine Volk hatte vor vielen hundert Jahren ein sehr gutes Verhältnis zu den Menschen, doch das hat sich schon lange geändert. Das kleine Volk hat sich sehr zurückgezogen und  sie sind  misstrauisch zu den meisten Menschen. Die Mama von Muck hat ihn immer wieder vor den Menschen gewarnt. Sie sagt, das die Menschen die Natur zerstören und oft Rücksichtslos sind und meist gar nicht an die Naturwesen glauben. Er soll sich von den Menschen fernhalten. Ach, denkt sich der kleine Muck. Ich würde so gerne einen Menschen sehen. Nur ein kleines bisschen sehen. Ob die wirklich so schrecklich sind wie viele von seinem Volk sagen. Ein alter Zwerg, der schon sehr alt und Weise ist erzählt noch von Zeiten wo sie mit den Menschen zusammengelebt haben. Es war eine schöne Zeit sagt er, bis die Menschen nicht mehr auf uns gehört haben und immer gieriger wurden. Dabei schaut der alte Zwerg immer ganz traurig.

Während Muck über das ganze so nachdenkt, hört er von draußen Geräusche. Hört sich wie ein Lachen an. Er sitzt unter seinen Blätterhaufen und spitzt vorsichtig hinaus. Oh, was ist das vor seinem Gesicht ein riesengroßer Schuh .Er hat schon einmal von Riesen gehört. Er fängt jetzt doch an zu zittern und möchte lieber bei seiner Familie sein. Der Schuh bewegt sich und scheinbar kann er auch reden. Der sagt zu einem anderen Schuh:

"Vielleicht finden wir Kobolde in diesem Wald ".Sagt Tim zu seiner Schwester. Seine Schwester schüttelt den Kopf und sagt :" Es gibt keine Kobolde, die gibt es nur im Märchen." Aber warum Träume  ich immer wieder von Ihnen..

sie sprechen im Traum mit mir", sagt Tim

Ach, Tim jetzt komm, wir müssen nach Hause. Tim sagt zu seiner Schwester, er möchte noch ein wenig spielen und er kommt gleich nach. Tim denkt. "Es wäre so schön wenn ich mal einen kleinen Kobold wirklich sehen könnte, dann könnte ich den Anderen beweisen das es Kobolde gibt.

Muck ging es genauso, er hätte auch gerne Kontakt zu Menschen um herauszufinden ob sie wirklich so schrecklich sind. In dem Moment wo Muck das dachte kam der Schuh gefährlich nah und da nahm Muck seinen ganzen Mut zusammen und hielt sich an dem Seil das am Schuh hang fest und hui..... das war ganz schön aufregend . Der kleine Muck musste sich gut festhalten. Tim nichts ahnend lief geschwind nach Hause, denn es wurde schon dunkel und seine Mama würde schimpfen, wenn er nicht vor Einbruch der Dunkelheit zuhause ist. Die Familie von Tim wohnen am Waldrand in einem kleinen Holzhaus. Es sah dort gemütlich aus, vor dem Haus brannte ein Feuer. Der Großvater hat ein Kartoffelfeuer gemacht. Es roch verführerisch für den kleinen Muck und seine Angst verflog.

Tim umarmte seinen Großvater herzlich und wär ein Gespür hat sieht das die Beiden eine besondere Bindung haben. Der Großvater sagte zum Tim:"  Beeile dich und geh ins Haus, deine Mama macht sich schon Sorgen. Wenn du Abendbrot gegessen hast erzähle ich dir am Feuer noch ein paar Geschichten",und gab liebevoll seinen Enkel noch einen Klapps auf dem Po. " Oh ja, Großvater, kannst du eine Geschichte von den Zwergen und Kobolden erzählen." Mal schauen,"  brummte der Großvater.

Während dessen hat sich der Muck im Hosenbein versteckt und lugte mit seiner kleinen Zipfelmütze neugierig aus dem Hosenbein.

Zeit gleich herrschte bei dem kleinen Volk und der Familie von Muck große Aufregung. Alle suchten verzweifelt Muck. Sie wollten schon längst im Winterquartier sein, doch nirgendswo war Muck zu sehn und zu hören.

Die Mama von Muck war verzweifelt und weinte. " Was soll ich mit ihm nur machen? Er macht mir immer wieder Kummer und hört nicht. Hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen." Die Nacht war schon weit fortgeschritten , doch Muck war nirgends wo zu sehen. Die Mutter war verzweifelt, wenn Muck nicht vor Wintereinbruch zurück kommt kann er nicht mehr ins Winterquartier und ist verloren.


Zurück im Hause von Tim und seiner Familie. Tim ging ins Haus und die Mama von Tim schimpfte. "Warum kommst du so spät, ich habe mir schon Sorgen gemacht, gehe dich waschen es gibt gleich Abendbrot."

Tim eilte in einen Raum und lies aus einem großen Rohr Wasser laufen. Muck erschrak als der Wasserfall aus diesem komischen silbernen Rohr schoß. Ihr müsst nämlich wissen, der Muck ist Wasserscheu. Was die Menschen so alles haben, vielleicht hat seine Mama doch recht. Er sollte sich von den Menschen fernhalten.

Tim ging jetzt in einen sehr gemütlichen Raum wo ein verführerischer Duft in Mucks Nase stieg.

"Oh, das riecht gut ich habe einen großen Hunger". Von seinem Hosenbein aus beobachtete er wie Tim große Teile eines Brotes in seinen großen Mund verschwinden ließ. Er hat so Hunger das er aus seinem sicheren Versteck heraus kommt und vorsichtig über das Hosenbein hoch krappelt bis zum Tellerrand. Er hat schon ein bisschen Angst, aber die können mich ja gar nicht sehen, denkt Muck. Als er ein bisschen von dem leckeren Brot probiert, wackelt das Brot, er kann sich gerade noch festhalten und zappelt mit den Füßen. Vor seine Augen sieht er nur noch ein riesengroßes Loch, das ihn gleich verschlingen wird. Sein Herz klopft bis zum Hals und er schreit ganz laut. HIIILffeee niiiiicht, du verschlingst mich. Tim traute seinen Ohren und Augen nicht. Er sieht den verzweifelten kleinen Zwerg, wie er an seinem Brot hängt und zappelt. Vor Schreck läßt er das Brot fallen und schrie auch. Die Mutter drehte sich zu Tim und sagte: "Was ist denn jetzt schon wieder los?

Tim stottert und wird ganz bleich im Gesicht: "Da, da ist auf meinem Brot ein kleiner Zwerg."

Die Mutter schaut aufs Brot schüttelt den Kopf und sagt: "Da ist nichts, Tim. Hör endlich auf ständig Gespenster zu sehen."

Der Muck zittert wie Espenlaub und sagt zum Tim." Bitte tu mir nichts, ich bin kein Gespenst, ich heiße Muck."

Tim riss weit seine Augen auf und konnte nicht glauben was er vor seine Augen sah.  Er rieb sich paar mal seine Augen und hoffte das er diesen kleinen Winzling nicht mehr sieht und das alles ein Traum war. Aber er kann sich noch so oft die Augen reiben er sieht ihn trotzdem, außerdem spricht der kleine Winzling noch mit ihm.

Vorsichtig legte Tim das Brot auf den Teller und rieb sich ein paar mal die Augen, in der Hoffnung, dies ist nur ein Traum. Der Tim konnte sich noch so oft die Augen reiben. Der kleine Zwerg sitzt immer noch zusammengekauert am Tellerrand. Der Zwerg sagte ziemlich kläglich zu Tim" Warum kannst du mich sehen und deine Mutter mich nicht?" Der Junge zuckt mit den Schultern und sagte: "Keine Ahnung, wo kommst du den her, Zwerg und gibt es dich denn wirklich? Muck wundert sich über diese Frage und sagt. "Ja, klar gibt es uns und wir sind schon länger auf der Erde wie ihr Menschen. Tim traute seinen Ohren nicht und wurde immer neugieriger. Er gibt den kleinen Zwerg etwas zu Essen und zu trinken und fragt wo er her kommt und wo sie leben. Sie sind so vertieft in ihrem Gespräch, das er vergießt zum Großvater ans Feuer zu gehen.


Nachdem Tim ins Bett geht macht er dem kleinen Zwerg auf dem Nachkästchen in einer kleinen Kiste ein Nachtlager und geht dann auch ins Bett. Sie unterhalten sich noch lange bis spät in die Nacht und erst um Mitternacht fallen beiden die Augen zu.


Er verspricht den Muck ein wenig von den Menschen und ihren Gepflogenheiten zu zeigen. Zuerst will er ihn die Schule zeigen. Also versteckt sich der Muck im Schulranzen vom Tim.

 Muck klettert vorsichtig aus der Tasche und versteckt sich in der Kapuze von Tim.

So viele Kinder auf einmal und dann kam die Lehrerin und die Kinder mussten still sitzen und zu hören.

Der Muck schüttelt den Kopf .Er dachte:" Sehr merkwürdig, da geht es bei uns lustiger und fröhlicher zu, wenn die alten Zwerge ihnen etwas beibringen und die kleinen Zwerge freuen sich immer wenn sie Geschichten hören.

Natürlich hatte die kleinen Zwerge auch pflichten, aber sie machten es etwas spielerischer und waren viel in der Natur.

Zuhause zeigt Tim ihn noch vieles und abends im Bett tauschen sie Geschichten aus. Doch nach einigen Nächten wird der kleine Muck traurig und hat heimweh. Der Tim sieht es ihm an und fragt, warum er so traurig sei. Muck sagt: " Ich möchte gerne wieder zurück zu meinem Volk, aber ich weiß ja gar nicht mehr den Weg " und ließ traurig seinen Kopf hängen. Er wollte nicht, das Tim seine Tränen sah .Tim nahm behutsam den Kleinen mit der Hand zu seinem Gesicht und streichelte ihn ganz vorsichtig. Er sagte: "Ich kann dir doch den Weg zeigen, mein kleiner Freund. "Der Muck riss seine Augen weit auf und sagte. "Das würdest du für mich tun?"

Also jetzt kann der Muck schlafen und verspricht dem Tim, das er ihn seine Familie zeigt.

So schlafen sie bis zum Morgen fest, Arm in Arm. Sie sind dicke Freunde und haben sich wirklich gern.

















 

Das ist der erste Teil von Mucks Abenteuern und der zweite Teil heißt.

Muck und Tim bei dem kleinen Volk












Muck und Tim beim kleinen Volk

Märchen von Sybille geschrieben am 13.11.2017


Muck und Tim bei dem kleinen Volk


Beide träumen von ihren Familien und fühlen sich geborgen und geliebt. Muck ist froh Tim als Freund zu haben

und er freut sich jetzt schon auf die großen Augen seiner Familie, wenn er Tim zu seinen Volk mit nimmt.

Es ist noch dunkel draußen und alle schlafen noch fest. Es ist ganz still im Haus, nur den Opa von Tim schnarcht. Tim weckt Muck auf und sagt ganz leise zu ihm "Komm, Schlafmütze aufwachen wir müssen uns

auf den Weg machen, damit es keiner im Haus bemerkt. Der Morgen bricht bald heran und meine Mama steht immer sehr früh auf." Muck räckelt sich und reibt seine kleinen Zwergenaugen. Er zieht sich seine winzigen Strümpfe an, die seine Großmutter für ihn gestrickt hat. Er klettert über den Daumen vonTim nach oben und

kuschelt sich am Hals von Tim an und sagt: "Juhu, ich bin bereit mein Freund". Tim läuft auf Strümpfen vorsichtig in die Küche und legt auf einen Tuch, Brot Käse, etwas Wurst und einen Apfel in ein Tuch und knotet es zu einen Bündel. Noch etwas Tee und dann zieht er sich warm an. Holt den Rucksack aus der Kammer, den er von Groß-

vater bekommen hat und legt einen Brief auf den Küchentisch.

Darauf steht: " Liebe Mama und Papa, macht euch keine Sorgen, ich bringe Muck, den kleinen Zwerg wieder

zu seiner Familie. Liebe grüße euer Tim."

Muck sagt, das er an seine Familie auch lieber einen Brief hätte schreiben sollen. Seine Mama ist bestimmt schon

krank vor Sorgen.Tim tröstet seinen Freund und streichelt sanft über seinen Kopf. "Wir finden sie", das verspreche ich dir. Sie verliesen ganz leise das Haus und draußen war es bitterkalt und immer noch dunkel. Muck kroch unter die Mütze von Tim es schaute nur noch die kleine Zipfelmütze und und die kleine rote Nase von Muck schaut aus der Mütze  hervor.

Beide beschließen wieder in den Wald zu gehen, dort wo Muck auf den Schuh von Tim hüpfte.

Alles ist still ,das einzige was man hört ist der schnelle Atem von Tim und die Rufe der Käutzchen

Endlich sind sie dort wo Muck mit Tim damals mit ging.Tim fragte Muck:" So, mein Kleiner

wo kann jetzt deine Familie sein?". Muck wurde ganz kleinlaut und sagte mit zitternder Stimme." Ich weiß nicht wo wir suchen sollen. Unsere Familie sucht immer aus Sicherheitsgründen neue Winterquartiere, damit die Menschen uns nicht finden. Tim rollt die Augen und stöhnt. "Das erschwert die Suche um ein vielfaches".




Muck ist ganz niedergeschlagen und sagt mit weinerlicher Stimme: "Was sollen wir jetzt tun? Tim überlegt und sagt:

"Wir müßen  Dedektiv spielen. Welche Winterquartiere sind für euch geeignet und wie sehen eure Eingänge aus.

Muck überlegt und sagt:" Mhm....wir suchen enge Höhleneingänge und Felsen die mit Moos bedeckt sind, Wälder die intakt und lebendig sind .Wir könten ja die Waldeule fragen. Auch sie weiß oft bescheid über unsere Quartiere. "

Tim sagt ungeduldig: "Na, dann suchen wir solche Plätze." Eine dicke alte Waldeule sitzt auf einen Eichenbaum und schreit in die Stille des Waldes hinein. Huuhuu...huhu...Muck fragt die Eule in einer eigenartigen Sprache. "wit tiki tonko huhu me Voliki o ko?

Die Eule anwortet in ähnlicher Sprache und Muck bedankt sich bei ihr.Tim wurde ungeduldig und hüpft von einem Bein zum anderen Bein.Tim fragt:"Was hat sie den gesagt? ich habe kein Wort verstanden." Muck lachte:" Ja, so reden wir hier im Wald,

aber keine Angst wie du siehst verstehen wir auch deine Sprache. Die Eule sagt, meine Familie wohnt am heiligen Fels, wir nennen ihn den Elfenkreis. Dort tanzen bei Vollmond die Elfen und singen in einer wunderschönen lieblchen Stimme. Das mußt du umbedingt sehen."










Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und suchen den Feenkreis. Muck war sehr aufgeregt und voller Freude. Der Muck hat wirklich nicht zuviel versprochen. Es sieht dort wunderschön, mystisch und bezaubenrd aus. Der Felsen liegt verborgen in einem Zauberwald. Alte knorrige Bäume umranken wie Wächter den Felsen. Erfurchtsvoll bleibt Tim stehen und ist ganz ergriffen von dieser Schönheit. Der Ort strahlt Liebe und Frieden aus. Muck deutet auf einen schmalen Felsspalt hin und sagt:

"Das wird der  Eingang sein." Tim war entsetzt ":Da Komme ich ja niemals durch."

Muck sagt: "Ich werde voraus gehen und dann wieder zu dir kommen." Tim sitzt  inzwischen auf den Felsen und ißt sein Vesper was er mitgebracht hat. Als er anfing zu essen, kamen viele Tiere zu ihm. Ein Vogel pickt von seinem Brot,ein Reh schaut Tim an und er legt ein Stück Apfel in seine flache Hand. Plötzlich sind viele Rehe da und fressen aus seiner Hand.

Da sieht Tim plötzlich lauter kleine Zipfelmützen die ihn vorsichtig beobachten. Muck springt auf seine Schulter und flüstert Tim etwas ins Ohr."Ich bin so froh meine Familie wieder zu haben, meine Mama hat vor Glück geweint und wollte mich garnicht mehr loslassen.



Komm mit, sie wollen dich kennen lernen." Gemeinsam gehen sie durch ein Dickicht und dort ist ein geheimer Eingang, überall klitzert und funkelt es. Es liegen Moosstückchen und Felle herum und ein gemütliches Feuer brennt in der Mitte der Höhle". Viele Zwerge schauen auf Tim und einige haben bunte Schürzen an. Die Mutter von Muck begrüsst Tim herzlich und lächelt ihn an.Sie sagt:"Sei willkommen unter unseren Dach. Du bist der erste Mensch, der uns seit vielen hundert Jahren besucht. Der weise Rat hat uns die Erlaubnis gegeben dich in unser Reich zu lassen."Die Zwerge verneigen sich vor Tim und nach und nach kamen sie aus allen Verstecken heraus. Sie betrachten ihn wie ein drittes Weltwunder.

Ein alter weiser Zwerg mit langen grauen Bart kam auf Tim zu. Die Anderen traten ehrfürchtig auf die Seite. Es ist Lorin, der Königszwerg. Mit gütigen und freundlichen Augen  sagt er zu Tim". Schön, das du zu uns gefunden hast, das gibt mir Hoffnung das die Menschen sich wieder an uns erinnern .Die Menschen missachten oft die Naturgesetze und wir mussten uns in die Erde zurückziehen." Bis spät in die Nacht tauschen Tim und die Zwerge ihr Wissen aus und das kleine Volk erzählt am Feuer viele spannende Geschichten. Die Mama von Muck bedankt sich bei Tim, das er ihren Sohn wieder zurückgebracht hat.

Sie bereitet Tim als dank ein Festmal zu. Es gab ein Pilzgericht, essbare Wurzeln und einen wunderbaren Brombeerkuchen

Kleine Glühwürmchen leuchten in der dunklen Höhle. Die kleinen Zwergenkinder werden in Fell eingewickelt und schlafen seelig bei ihren Mamas.

Muck klettert auf Tims Schoß und verkündet seinen Volk die Erlebnisse, die er bei den Menschen und Tims Familie hatte.

Der Vollmond leuchtet durch die Ritzen der Höhle. Tim will aufbrechen, damit sich seine Familie keine Sorgen macht.

Der Abschied vom kleinen Volk ist herzlich und Tim bekommt noch viele Geschenke. Einen wunderschönen Kristall, einen geschnitzten Zwerg und viele Umarmungen.Muck hatte Tränen in den Augen und sagte mit bewegter Stimme:

Tim, vergesse mich nicht, ich bin dein Freund." Tim antwortete: Niemals werde ich dich und dein kleines Volk vergessen.

Als er draußen war sieht er auf den Feenhügel lauter Feen singend tanzen. Sie singen mit lieblichen Stimmen im Mondschein.


Mit einem lächeln im Gesicht  macht er sich auf den Weg nach Hause.Von Weiten kann er die Lichter und den rauchenden Schornsteun seines Hauses erkennen.  Er öffnet leise die Tür, seine Mutter kommt ihn schon entgegen und sagt: "Tim, du hast uns soviel Sorgen bereitet. ." Ihr liefen die Tränen über das Gesicht .Sie versammelten sich alle um den Küchentisch und Tim erzählte von Muck, dem kleinen Volk und zeigte auch seine Geschenke. Der Großvater lächelt und beide schauen sich tief in die Augen.

So ihr lieben Kleinen und großen Leser. Die Geschichte von Tim und Muck ist jetzt erst Mal zu Ende.Sicher erleben sie immer noch Abenteuer.......wer weiß. Nun seit ihr dran kleine und große Abenteuer zu erleben.